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Ergebnisse 39. Finnelauf 2018

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800 Läufer auf den Finnelaufstrecken unterwegs

10.05.2018

39. Finnelauf Start 12,5 km

Ein wolkenloser blauer Himmel und strahlender Sonnenschein boten zur 39. Auflage des Finnelaufes auf dem Waldsportplatz in Tauhardt beste Laufbedingungen. Zahlreiche Läufer gingen in diesem Jahr an den Start und viele Fans sowie Familienmitglieder waren an die Landesgrenze zu Thüringen gekommen, um ein Sportwochenende für Groß und Klein zu genießen. Mit knapp 800 Teilnehmern, davon ca. 600 auf den traditionellen Laufstrecken, konnte der Finnlauf die zweitbeste Beteiligung nach 2015 verzeichnen.

Auf das Finnelaufwochenende stimmten am Freitagabend Dietmar und Johanna Görbig ein. Die beiden Naumburger haben bereits viele interessante Touren durch Europa und andere Regionen der Welt unternommen und waren nicht zum ersten Mal zu Gast beim Finnelauf. In diesem Jahr berichteten Görbigs von ihrer 3000 Kilometer langen Radtour durch acht Länder entlang der schönen blauen Donau. Die 120 Gäste genossen einen bildreichen Vortrag, der mit zauberhaften Landschaften und gastfreundlichen Menschen zu beeindrucken wusste.

Am Sonnabend herrschte schon morgens reges Treiben auf dem Sportplatz. Bevor die erwachsenen Läufer auf die Strecke gingen, gehörte traditionell zuerst den Grundschülerinnen und -schülern der Region beim Schulpokal die große Bühne. Verbandsgemeindebürgermeisterin Monika Ludwig gab nach der gemeinsamen Erwärmung den Startschuss und schickte damit die Staffelläufer auf den Rundkurs. Nachdem in den vergangenen Jahren stets die Grundschule Eckartsberga den Sieg errungen hatte, war der Ehrgeiz groß, sich zu beweisen und die Konkurrenten auf die Plätze zu verweisen.

Lautstark angefeuert von Eltern, Geschwistern, Freunden und Lehrern liefen auch beim 13. Schulpokal wieder die Jungen und Mädchen aus Eckartsberga zur Höchstform auf. In einer Zeit von 19:36 Minuten rannte die Mannschaft I geradewegs auf das Siegertreppchen und heimste bereits zum fünften Mal in Folge den Sieg ein. Auf Platz zwei folgten die Schulkameraden der Mannschaft Eckartsberga II, die Lauchaer Bödeckerschule kam auf Rang drei. Bei der anschließenden Siegerehrung gab es für jede Staffel unter lautem Jubel einen Mannschaftspreis und Urkunden zur Erinnerung an den Finnelauf.

Anschließend eröffneten Landrat Götz Ulrich und Kreissportbund-Präsident Willi Knorr den 39. Finnelauf offiziell. Für die Läufer ging es nun auf die verschiedenen Distanzen: Als erstes wurde die 2 km-Kurzstrecke gestartet. Mit 109 Teilnehmern handelte es sich um das drittgrößte Starterfeld des Tages. Wie schon 2017 überquerte Lucas Thiel vom SV Sömmerda als Erster die Ziellinie und verbesserte mit 07:50 Minuten seine Vorjahreszeit um acht Sekunden. Als schnellste Frau folgte erneut Lea Celine Schleicher vom SV Sömmerda mit einer Zeit von 08:25 Minuten (08:35 im Vorjahr) auf Platz zwei sowie Victoria-Weimar-Läuferin Elyn Radtke und Frieda Wahlbuhl vom SSV Eintracht Naumburg mit einer 08:41 Minuten auf Rang drei.

Pünktlich um 10:10 Uhr wurden per Startschuss die 57 Läuferinnen und Läufer auf die 25-km-Königsdisziplin geschickt. Das Teilnehmerfeld war mit 46 männlichen und elf weiblichen Aktiven eindeutig in Männerhand. Auf das Siegertreppchen schaffte es in einer Zeit von 01:40:23 Michael Miether vom Leipziger Laufladen. Daniel Hirt vom SV Sömmerda lief mit wenigen Sekunden Rückstand als Zweitschnellster ins Ziel (01:40:58) und Tino Hagemann vom USV Erfurt belegte mit 01:45:53 den dritten Platz. Wie schon im Vorjahr war TC-Merseburg-Läuferin Constanze Quenzel schnellste Frau und finishte in 02:06:19. Die 5-km-Strecke bestritten in diesem Jahr 153 Läufer.

Im Gegensatz zu den langen Distanzen bietet sie ein relativ flaches Streckenprofil. Hier gewann Felix Dreisow von der gastgebenden SG Finne Billroda in 19:48 Minuten. Cora Blaue von der LG Rudelsburg Bad Kösen setzte wie schon im Vorjahr bei den Frauen mit 23:52 Minuten Maßstäbe und verbesserte ihre 2017er-Zeit von 25:08 Minuten.

Zuletzt überquerte um 10.40 Uhr das zweitgrößte Teilnehmerfeld die Startlinie der 12,5-Kilometer-Strecke. 100 Männer und 46 Frauen gingen auf die beliebte Finnelauf-Distanz. Nach 46:55 Minuten lief Mathias Rauhut vom TC Merseburg als Erster ins Ziel. Steffi Debertshäuser vom SV Sömmerda finishte im vergangenen Jahr in einer knappen Stunde und errang auch in diesem Jahr den ersten Platz der Frauen in einer Zeit von 59:17 Minuten.

Seit vielen Jahren kommen zum Finnelauf auch die Nordic-Walker auf ihre Kosten. 30 Teilnehmer nahmen die 5,5-km-Strecke in Angriff. Hier kam Holger Beyer nach 41:58 Minuten ins Ziel, gefolgt von Kerstin Deutschland nach 44:20 Minuten. 15 Frauen und 6 Männer walkten elf Kilometer. Zum dritten Mal in Folge kam Romy Schulze als Schnellste ins Ziel (01:19:01), Ralf Staake bewältigte die Distanz in 01:24:58.

Ob Wandern, Walken, Laufen oder einfach das bunte Familienprogramm genießen: Der 39. Finnelauf bot für über 800 Aktive eine Sportveranstaltung in familiärem Ambiente.  Das kam auch bei den Teilnehmern gut an. So schrieb Michael Dockhorn vom SV Blau-Weiß Farnstädt: „Liebes Team vom Finnelauf, ich war das erste Mal bei eurer Laufveranstaltung und möchte Euch ein großes Kompliment aussprechen. Die Organisation ist beispielhaft, da können sich manch andere Veranstaltungen eine Scheibe abschneiden. Angefangen vom Shuttletransfer über die Anmeldung, zur Sachenausgabe bis hin zum duschen - alles perfekt. Auch die Versorgung - 1a. Ich komme zur 40. Auflage auf jeden Fall wieder, dann wahrscheinlich mit noch einiger Verstärkung.“ Das sind doch beste Aussichten für die Jubiläumsauflage im kommenden Jahr!

Wir freuen uns über dieses Feedback und möchten natürlich nicht versäumen, diesen Dank weiterzugeben: An unsere über 180 ehrenamtlichen Helfer, an die Kuchenfrauen, an unsere Partner wie das Thüringer Forstamt Bad Berka, die Gemeinde Finne sowie die Verbandsgemeinde An der Finne für die großartige Unterstützung. Ein Dank gilt auch Polizei, Rettungskräften, Feuerwehrleuten und den Sponsoren. Wir wissen, dass der Finnelauf trotz aller intensiven Vorbereitungen in den Monaten davor ohne diese Unterstützung so nicht möglich wäre - herzlichen Dank!

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